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Internetsprache
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Internetsprache

Unter den Nutzern des Internets hat sich eine eigene Form der Schrift- und Kommunikationskultur herausgebildet. Der Umgang mit dem Computer und die Kommunikation in Netzwerken haben gewissermaßen zu einer bedeutenden Ausweitung des  gemeinsamen Wortschatzes beigetragen. Zum einen weist die Sprache ganz offensichtlich jugendsprachliche Merkmale auf,  zum anderen beinhaltet sie Begriffe aus dem technischen Kontext. Die fortschreitende Ausweitung der reduzierten Abkürzungen sowie die fragmentierte Sprache sind Bestandteil eines neuen Sprachverhaltens, das spezifische Regeln und Muster umfasst.

 

In der Sprache des Internets werden verschiedene Elemente miteinander verbunden:

a)                          a)Mutter und Fremdsprachen; z.B. Deutsch und Englisch

b)                          b)Mündliche und schriftliche Sprache

ce            c) Symbol- und Schriftzeichen

 

Die Beschleunigung der Kommunikation, eines der bedeutendsten Merkmale des Internets, hat eine Anpassung der Schriftsprache erfordert. Eine schnelle Übermittlung von Informationen über das Internet wird  durch den Mix von Sprachen und Codes ermöglicht.

Vor allem durch die Nutzer von Chaträumen hat sich ein eigenständiges Lexikon zur sprachlichen Kommunikation im Internet herausgebildet. Die Verwendung von Abkürzungen, Akronymen, Ideogrammen und Emoticons  erlaubt die Beschleunigung des Dialogs und des interpersonalen Austauschs. Ein Akronym beispielsweise versucht, die Aussprache eines Wortes oder mehrere Wörter auf wenige Buchstaben zu reduzieren. Emoticons hingegen werden häufig zur Abrundung einer Formulierung verwendet. Auf diese Weise sollen aktuelle Gefühle zum Ausdruck gebracht werden.

Grundsätzlich verläuft die Kommunikation in Chats, aber auch beim Mailverkehr oder in Newsgroups, auf eine sehr viel informellere Weise als beim Briefverkehr. Auf Informationen wird schneller geantwortet, die Reaktionen fallen unmittelbarer aus. Dies kann durchaus auch Probleme mit sich bringen: Wenn Verfasser flüchtig formulieren und Leser ebenso flüchtig das Geschriebene wahrnehmen, kann dies zu Fehlinterpretationen und Missverständnissen führen.  

In diesem Zusammenhang stellen sich die Anonymität und auch die Verschleierung der Identität bei der Online-Kommunikation als zusätzlich problematisch dar. So wird  häufig auch das Gebot der Höflichkeit ignoriert. Dem soll die Netiquette entgegenwirken, die als Regelbuch für den Sprachgebrauch und den Umgang während der Kommunikation  im Internet verstanden werden kann.

In diesem Verhaltenskodex  wird darauf hingewiesen, dass  sich jeder Benutzer des Internets seiner Verantwortung bewusst sein sollte, die mit dem Zugang zu Diensten, Systemen, Netzknoten, und vor allen Dingen mit dem interpersonalen Austausch einhergeht. Die Benutzung des Internets oder seiner Kommunikationsräume  wird generell als Privileg und nicht als Recht betrachtet. Dieses Privileg kann bei extremen Regelverstößen entzogen werden. Im konkreten Bezug auf die Sprache im Internet liegt eine Verletzung der Verhaltensregeln dann vor, wenn explizit Beleidigungen oder Schimpfwörter geäußert werden.

 

 

 

  

 

 

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